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Frage zum Datev Export an Steuerberater

maggot
Neuling
Themenersteller
Verfasst am: 31.01.2013 [19:34]
Folgendes Problem:
Orgamax wird mit zwei Mandanten eingesetzt.
1. Kundendienst
2. OnlineShop

Nun soll das Ganze per Datev-Schnittstelle zum Steuerberater.
Die gute Frau hat aber nur einen Kontenplan für die beiden oben stehenden Unternehmungen (gehören zur gleichen Firma, sind aber so angelegt, das man das schnell ändern kann).
So, nun bekommt FrauX zwei Datev Dateien, in denen 1. der Kundendienst
2. der Onlineshop gebucht wird.

Hier wird gesagt: "DAS GEHT ABER NICHT" icon_cry.gif

Ich fasse mal in Kurzform zusammen 2 Tabellen werden zu einer zusammengefasst.
Die Probleme die dabei Auftauchen können sind klar. Gibt es KontoXY in Tabelle 1 würde der Wert mit dem aus Tabelle 2 überschrieben.
Damit das nicht passiert gibt es eine Kontenüberleitung in Datev, welche z.B. das Konto aus Tabelle zwei einem anderen "Tabellenplatz" zuordnet.

Ich kann also nun die zwei Tabellen so verändern, das die Werte sich nicht überschneiden können oder ich baue eine Kontenüberleitung sprich ich lege Fest das Werte aus Tabelle 1 in andere Spalten als die von 2 kommen.

Kennt sich jemand mit diesem Kram aus ?
Oder kennt ihr jemanden, der mir helfen könnte ? ..Klar ein anderer Steuerberater aber darauf habe ich leider keinen Einfluss, weil es nicht meine Firma ist.
...ist wirklich dringend...!!!
Mike
Guru
Verfasst am: 31.01.2013 [21:48]
Ich nutze für Online Shop und Dienstleistungen nur einen Mandanten. (Alleine schon aus dem Grund, weil ein gemeinsames Online-Konto genutzt wird.) Ich kann mir nicht vorstellen, wie man das "zusammenbringen" soll. (Ausser die beiden Mandanten zu einem zu verschmelzen.)

Da würde ich aber direkt den Support anrufen!!!
maggot
Neuling
Themenersteller
Verfasst am: 01.02.2013 [00:26]
Danke, das Zusammenschmelzen ist keine Option, es geht eher darum wie der Steuerberater das hinbekommen kann......weil Er/Sie scheinbar keinen Plan davon haben muss ich halt versuchen die Probleme selbst zu lösen.
Da stellt sich dann die Frage wie....
Mein Plan ist halt auch nicht besonders viel größer aber ich habe zumindest den Willen es hinzuebekommen icon_wink.gif

Edit: Kundendienst und Shop haben getrennte Konten [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.2013 um 00:33.]
Samm
orgaMAX-Profi
Verfasst am: 01.02.2013 [09:46]
Hallo maggot:
Aus der Erfahrung eines St.- Fachexperten:
Wenn wir "normale" Unternehmer haben, die zwei Unternehmen führen, dann fassen wir die Umsatzsteuererklärung im Allgemeinen manuell zusammen, für uns ist das leichter - für einen Laien halte ich das aber für viel zu fehleranfällig!

Zudem: DATEV kann Firmen zusammenführen. Das nennt sich Konsolidierung. Dein Stichwort ist zudem Organschaft.
Dazu bietet DATEV ein kostenpflichtiges Zusatztool. Scheint aber in Deinem Fall überdimensioniert.
Dort kann man für Umsatzsteuerzwecke einen Konsolidierungskreis einrichten. Damit können dann alle Betriebe einer umsatzsteuerlichen Organschaft oder Einzelunternehmen, die demselben Unternehmer gehören, zusammengefasst werden, und es wird dann eine konsolidierte Umsatzsteuervoranmeldung erstellt. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.2013 um 09:46.]۝ ➽► Vorlagen Erstellung ◄ ۝
spicyconcepts
Profi
Verfasst am: 01.02.2013 [10:01]
du musst eigentlich nur dafür sorgen, dass die Lieferanten und Kunden bei den Mandanten unterschiedliche Nummernkreise haben, dann kann auch nichts zusammenschmelzen.
Ich gehe davon aus, dass dann auch unterschiedliche Bankkonten genutzt werden?
Da ist das eigentliche Problem, denn die Bankkonten werden automatisch benannt.
Entweder fragst Du da beim Support nach, ob sie das zweite Bankkonto 1201 und die zweite Kasse 1001 umbenennen können, oder du legst bei einem Mandanten einfach zwei Konten an. Das Zweite heißt dann ja automatsich 1201. Und nur das bebuchst du dann.
maggot
Neuling
Themenersteller
Verfasst am: 01.02.2013 [13:46]
Ersteinmal danke für Eure Antworten.

Fehleranfällig....ja, daher wollte ich das eingentlich komplett dem Steuerberater überlassen....soll der doch sehen, wie er das zusammenbekommt icon_biggrin.gif

Das Problem ist nur, die behaupten das sei zu Aufwändig und würde daher mehr Kosten verursachen, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn es wird ja schon passend gebucht und die müssten das folglich ja nur noch mal prüfen...was sich nach einer gewissen Zeit aber erledigt haben sollte, weil man irgendwann weiß wie man was wo buchen soll. Folglich müsste die Bearbeitung günstiger werden statt teurer.

Weil die dort so auf blöd stellen oder es evtl. auch sind, möchte ich nun die Daten möglichst passend servieren.

Die Frage für mich ist mache ich das auf der Seite von Orgamax oder ist das für die eigentlich mit ihrem Datev gar kein Problem.
Ich vermute letzteres, denn wie oben erwähnt habe ich mal auf der Datev Seite nach Lösungen gesucht, wo dann stand....man kann festlegen welches Feld aus welcher Datev Datei wo in Datev landet.
Nach meiner Auffassung macht man das also genau einmal und die Probleme sind verschwunden....
Es kann aber sein, das ich da komplett falsch liege.... und genau das möchte ich gerne wissen.
Dann könnte ich denen sagen das geht so und so und der Fisch ist gehäkelt icon_wink.gif




[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.2013 um 13:47.]
domgre
Amateur
Verfasst am: 01.02.2013 [17:05]
Ich habe die Ausgangssituation noch nicht ganz verstanden. Es ist also eine Firma und gebucht wird in zwei Mandanten. Wie sieht der Kontenplan denn aus? Gibt es verschiedene Erlöskonten für beide Zweige? Gibt es verschiedene Bankkonten? Wie wird mit den OPOS umgegangen?

Bei Lieferanten/Kunden gibt es normal keine Probleme mit den Nummernkreisen, weil OM erstmal auf ein STandard-Konto bucht, nicht auf Lieferanten/Kundenspezifische Konten. Diese kann man einfach umstellen und schon hat man zwei getrennte beim export. Genauso müsste man mit den Erlöskonten verfahren, konten anlegen und zuweisen. Bei der Bank kann man erst ein Dummy-Konto anlegen, dann das richtige Bankkonto schon hat das Konto eine andere Nummer. Solte das wegen bestehender Buchungen nicht mehr möglich sein kann der Support das auch nachträglich ändern. Ob das Kassenkonto geändert werden kann weiss ich nicht, diesen Fall hatte ich noch nicht.

Ich habe einen Kunden der arbeitet so in zwei unterschiedlichen Programmen, einma HS3 (Hotelsoftware) für Hotelbuchungen, einmal OM für normale Rechnungen. Die Konten sind entsprechend eingerichtet, am Monatsende gibts aus jedem Programm einen DATEV-Export und fertig. Klappt wunderbar. Im diesem Fall gibt es sogar ein Bankkonto was in beiden Programmen bebucht wird.

Wenn du genaueres zum Kontenplan sagen kannst kann ich dir vielleicht auch noch etwas genauer helfen.

häschen
Neuling
Verfasst am: 02.02.2013 [22:04]
Also zunächst gibt es keinen vernünftigen Grund, EINE Firma in ZWEI Buchungssachverhalte aufzuteilen,
AUSSER: das Finanzamt hat zwei Steuernummern für die EÜR- Erstellung vergeben. Dann muss man die Umsatzsteuervoranmeldung konsolidieren- das ist so richtig.
Nicht richtig ist (sorry Samm), dass es sich um eine umsatzsteuerliche Organschaft handelt, sofern es nicht um Körperschaften sind- umsatzsteuerliche Organschaften können zwei Einzelfirmen eines einzelnen Unternehmers sein, da ein Unternehmer (=eine natürliche Person) umsatzsteuerlich immer nur ein Unternehmen hat.
Einkommensteuerlich sieht das anders aus, da kann ein Unternehmer zwei Unternehmen betreiben, die dann zwei EÜR (oder Bilanzen oder eine Bilanz und eine EÜR) erstellen müssen.

Zum Thema:
Sie schreiben zuerst, die Steuerberaterin sage
"maggot" schrieb:
Hier wird gesagt: "DAS GEHT ABER NICHT"
Das halte ich für Unsinn- natürlich geht es, zwei Importdateien in einen Mandanten zu buchen.

Dann aber schreiben Sie:
"maggot" schrieb:
Das Problem ist nur, die behaupten das sei zu Aufwändig und würde daher mehr Kosten verursachen, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn es wird ja schon passend gebucht und die müssten das folglich ja nur noch mal prüfen...was sich nach einer gewissen Zeit aber erledigt haben sollte, weil man irgendwann weiß wie man was wo buchen soll. Folglich müsste die Bearbeitung günstiger werden statt teurer.

Weil die dort so auf blöd stellen oder es evtl. auch sind, möchte ich nun die Daten möglichst passend servieren


Und dazu kann ich Ihnen sagen: das stimmt definitiv! Wir erleben in schöner Regelmäßigkeit, dass wir jede Art der Verbuchung durch Mandanten zwar verarbeiten können- die Aufbereitung in vielen Fällen aber so umständlich ist, dass wir dafür auch nicht wesentlich weniger Zeit brauchen, als würden wir die Buchungen selber vornehmen. Das ist im Grunde kein Problem, bei Ihrer Einstellung ("auf blöd stellen"icon_wink.gif gehe ich aber davon aus, dass Sie die Arbeit Ihres Steuerberaters nicht wirklich anerkennen- sie soll idealerweise nichts kosten, schließlich machen Sie ja schon alles.
Mal eben schnell was prüfen bedeutet für den Steuerberater: sobald er mehr macht, als die Daten übernehmen und weitersenden, dann haftet er für das, was er da tut. Und genau so umfangreich muss geprüft werden.

Ich biete da zwei Lösungen:
1. wenn Sie eine Steuernummer haben: Buchen Sie einen Mandanten und kennzeichnen im Buchungstext, welche Einnahme/Ausgabe welcher Buchungsart zuzuordnen ist und bitten den Steuerberater, verschiedene Erlös-/Aufwandsbuchungen zu erstellen.
2. Wenn Sie zwei Steuernummern haben: Buchen Sie zwei Mandanten, übermitteln ausdrücklich zwei Unternehmen an den Steuerberater und lassen dort konsolidieren. Liebe Grüße häschen
Profilaie
Amateur
Verfasst am: 03.02.2013 [12:27]
@häschen:

Bitte nichr vergessen das es sich hier um das Orgamaxforum und nicht etwa ein Forum für Ratsuchende in steuerlichen Dingen handelt.

Natürlich ist es keine Organschaft im steuerlichen Sinne aber hat Samm eine gangbare Lösung vorgeschlagen.

Der Export für Steuerberater ist kalter Kaffee und geschieht postoperativ. Warum sollte sich ein Mandant in seinem operativen Geschäft (wenn der Kaffee gerade gebrüht wird ) durch die Befindlichkeiten des Steuerberaters eingrenzen lassen??

______________________________________________________________

Sind wir nicht alle ein bisschen Buhl?
häschen
Neuling
Verfasst am: 03.02.2013 [13:48]
Das habe ich nicht vergessen.
Nur muss man deshalb keine unkorrekten Aussagen unkommentiert stehen lassen- oder? icon_cool.gif

Hier ging es primär um das Problem des Exports an den StB und den daraus resultierenden Kosten bzw. seinem Arbeitsaufwand, der klein zu halten sein sollte- hier kann ich aus Erfahrung sagen: ER muss das steuerrelevanz und -korrekt verarbeiten und sagt: mit diesen Daten kann ich so nicht zeit- (und kosten-) sparend arbeiten.

Daher meine zwei Vorschläge zur Auswahl, die tatsächlich sinnvoll den Export an den Steuerberater vorbereitet, je nach den (für den Steuerberater nunmal unabdingbaren) steuerlichen Grundvorgaben.

Samms Vorschlag entsprach meinem Vorschlag Nummer zwei. icon_razz.gif
Bucht man zwei Mandanten nach Samms Vorschlag, der Steuerberater konsolidiert umsatzsteuerlich, ist das möglich- aber wenn nur ein steuerlicher Abschluss zu erstellen ist, ist nicht nur in der Umsatzsteuer eine Konsolidierung zu erstellen, sondern die EÜR verursacht Mehrarbeit (und Kosten) durch Zusammenführung zweier EÜR.

Wenn man jedoch in einem Mandanten bucht, um vielleicht Steuerberatergebühren zu sparen, es aber am Ende zwei EÜR geben muss, dann zahlt man im Abschluss auch wieder doppelt.

Deshalb also zwei Lösungen für zwei mir nicht bekannte Vorgaben.


Kurzum: der Mandant kann sein operatives Geschäft fahren wie er will. Außer den gesetzlichen Vorgaben, muss er keinen weiteren folgen- aber denen MUSS er folgen.

Ich bin ein totaler Verfechter der Aussage, dass ein Steuerberater ALLES verarbeiten kann, wenn er nur will- es kostet nur je nach Aufwand unterschiedlich viel!
Will man also tatsächlich Kosten beim Steuerberater sparen, muss man entsprechend den gesetzlichen Vorgaben vorarbeiten, weil der Steuerberater nunmal verpflichtet ist, so zu arbeiten (der Unternehmer natürlich auch)- und wie man das nun also in diesem Falle macht, das ging m.E. aus der Fragestellung hervor.

Liebe Grüße häschen

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