Schnell und richtig reagieren bei IT-NotfällenHeißes Thema

IT-Notfälle

Durch Viren, Trojaner, Phishing, Hackerangriffe, Erpressungssoftware und andere Angriffe auf geschäftliche IT-Infrastruktur entstehen jedes Jahr Milliardenverluste. Wenn’s hart auf hart kommt, ist guter Rat teuer. Mangels ausgewiesener IT-Experten stehen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen kriminellen Cyber-Attacken hilflos gegenüber.

Mehr noch: Durch hektische Reaktionen verschlimmern Anwender die Folgen von IT-Angriffen oftmals zusätzlich. Damit betroffene Unternehmer und ihre Mitarbeiter schnell und richtig reagieren können, stellen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Allianz für Cyber-Sicherheit (ACS) neuerdings eine Reihe brauchbarer Informationsmedien für Notfälle bereit:

IT-Notfallkarte: Was tun wenn’s „brennt“?

Analog zu den in vielen Betrieben aushängenden „Verhaltensregeln im Brandfall“ oder den „Fluchtweg“-Informationen gibt die IT-Notfallkarte konkrete Handlungsanweisungen. Dazu zählen vor allem die folgenden dringenden Empfehlungen:

  • Weitere Arbeit am IT-System einstellen!
  • Ruhe bewahren & IT-Notfall melden: Lieber einmal mehr als einmal zu wenig anrufen!
  • Beobachtungen dokumentieren!
  • Maßnahmen nur nach Anweisung einleiten


Orientierung geben im Ernstfall zudem Fragen, die für die telefonische Schadensmeldung wichtig sind. Damit der richtige Ansprechpartner bekannt ist, kann auf der IT-Notfallkarte eine individuelle Notfall-Rufnummer eingetragen werden:

 

Die Übersicht steht auf der BSI-Website in mehreren DIN-Formaten als PDF-Dokument zum Download bereit. Die IT-Notfallkarte wird am besten an zentralen Orten des Unternehmens ausgehängt.


Weitere Informationen für den IT-Notfall

Mit dem schlichten Aushang „Verhalten in Notfällen“ ist es natürlich nicht getan: